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Kratom-Entwöhnung: Diese 8 Entzugserscheinungen treten am häufigsten auf

Das Absetzen von Kratom kann für manche Menschen eine unangenehme Erfahrung darstellen. In manchen Fällen ist es mit Entzugserscheinungen verbunden. Deren Dauer und Umfang hängt von verschiedenen Faktoren ab. Im folgenden Artikel erfahren Sie, welche Entzugserscheinungen am häufigsten auftreten.

Die häufigsten Entzugserscheinungen beim Absetzen von Kratom

Es kann verschiedene Gründe geben, aus denen sich Kratom-Konsumenten dazu entschließen, die Einnahme einzustellen oder zu unterbrechen. Die Entscheidung steht fest, doch plötzlich streikt der Körper – Entzugserscheinungen treten auf. Machen wir uns zunächst den Unterschied zwischen körperlichen und psychischen Symptomen klar. Während psychische Entzugserscheinungen auftreten, wenn der Körper aufgrund von Stress oder verschiedenen anderen Problemen nach Kratom verlangt, zeigt sich eine körperliche Abhängigkeit, wenn der Körper auf das Fehlen von Kratom mit unangenehmen Symptomen reagiert. Oft besteht der Wunsch und das Verlangen, erneut Kratom einzunehmen.

Zu den häufigsten Symptomen während der Kratom-Entwöhnung zählen:

  1. Reizbarkeit und Nervosität – Beim Absetzen von Kratom treten häufig Nervosität und Reizbarkeit auf. Kratom hemmt nämlich normalerweise die Stressbahnen im Gehirn. Wenn dem Körper diese Substanz fehlt, kommt es zu einer Überstimulierung des Nervensystems, das in der Folge mit der Verarbeitung gewöhnlicher Reize überfordert ist. In solchen Fällen verspüren die betroffenen Personen innere Unruhe, Reizbarkeit oder in manchen Fällen sogar Panik.
  2. Angst und Stimmungsschwankungen – Angst, Depressionen oder Stimmungsschwankungen sind keine Ausnahme.
  3. Schlaflosigkeit oder unruhiger Schlaf – Der Körper reagiert auf den Kratom-Entzug oft mit Schlafstörungen. Typisch sind Schwierigkeiten beim Einschlafen, häufigeres Aufwachen in der Nacht u. Ä.
  4. Muskel- oder Gelenkschmerzen – Zu den relativ häufigen körperlichen Symptomen zählen beispielsweise Muskel- oder Gelenkschmerzen.



  5. Appetitlosigkeit – Bei manchen Menschen tritt Unwohlsein oder Übelkeit auf, was zu Appetitlosigkeit führen kann. Manchmal können diese Symptome sogar einen unerwünschten Gewichtsverlust bewirken.
  6. Müdigkeit und Erschöpfung – Energieverlust, erhöhte Müdigkeit und ein umfassendes Gefühl der Erschöpfung, das mit einer allgemeinen Lustlosigkeit einhergeht, sind keine Ausnahmen. Dies kann bis hin zu Apathie führen.
  7. Zittern und Schwitzen – Der Körper kann auch mit Schüttelfrost, übermäßigem Schwitzen und Zittern reagieren.
  8. Verdauungsprobleme – Zu den häufigsten Verdauungsprobleme im Zusammenhang mit der Kratom-Entwöhnung zählen Durchfall oder Verstopfung, Bauchschmerzen und Blähungen.

Wie lange dauern die Entzugserscheinungen an?

Der Höhepunkt der Entzugserscheinungen ist in der Regel etwa am 3. Tag nach dem Absetzen von Kratom erreicht. Bis sie komplett abklingen, dauert es in der Regel 1–2 Wochen. Falls die Symptome über einen längeren Zeitraum anhalten, sehr stark sind oder zum Missbrauch anderer Substanzen führen, ist es ratsam, diese Probleme mit einem Psychologen oder Suchtspezialisten zu besprechen.

Was beeinflusst die Entzugserscheinungen?

Die Intensität der Entzugserscheinungen wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, wie z. B. der Dauer und der Dosierung des Kratomkonsums, dem aktuellen Gesundheitszustand sowie der individuellen Empfindlichkeit. Bei den meisten Kratom-Konsumenten sind die Symptome leicht bis mittelschwer ausgeprägt.

So lindern Sie die Entzugserscheinungen

Entzugserscheinungen können durch folgende Maßnahmen gelindert werden:

  • allmähliche Reduzierung der Dosis statt sofortigem Absetzen
  • regelmäßige Flüssigkeitszufuhr
  • ausreichend Schlaf
  • Bewegung
  • gesunde und ausgewogene Ernährung
  • Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln (B-Vitamine, Magnesium, Omega-3-Fettsäuren)
  • Kräutertees (z. B. Baldrian, Zitronenmelisse, Passionsblume usw.)
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