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Ist Kratom gefährlich? Das sollten Sie wissen

Obwohl Kratom dank seiner Wirkung immer beliebter wird, birgt sein regelmäßiger Konsum auch Risiken wie unerwünschte Nebenwirkungen oder Entzugserscheinungen. Ist es wirklich ein so geniales Stimulans oder handelt es sich eher um eine Gefahr für die Gesundheit? Im folgenden Artikel finden Sie wissenswerte Informationen, die jeder Kratom-Konsument kennen sollte.

Potenzielle Risiken dieses Naturprodukts

Obgleich es sich bei Kratom um eine natürliche Substanz handelt, die hauptsächlich aufgrund ihrer stimulierenden und schmerzlindernden Wirkung eingesetzt wird, die sich unter anderem durch eine Verbesserung der Stimmung und Erhöhung des Energielevels äußert, kann seine Einnahme auch schwerwiegende Nebenwirkungen und Sicherheitsrisiken mit sich bringen.

Mit potenziellen Risiken ist insbesondere bei einer höheren Dosierung zu rechnen, doch auch zu Beginn der Kratom-Einnahme können Nebenwirkungen auftreten. Kratom-Konsumenten sollten sich insbesondere der folgenden Risiken bewusst sein:

  • Verdauungsprobleme (Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung oder Durchfall)
  • Beklemmungsgefühle und Reizbarkeit
  • stark sedierende Wirkung
  • Entwicklung einer physischen und psychischen Abhängigkeit

Suchtrisiko und Entzugserscheinungen

Wenn der Körper eine Kratom-Abhängigkeit entwickelt, können insbesondere folgende Entzugserscheinungen auftreten:

  • erhöhte Müdigkeit
  • Schmerzen am gesamten Körper
  • Unruhe
  • Schlafprobleme

Wechselwirkungen von Kratom mit bestimmten Medikamenten

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Tatsache, dass bei der Einnahme von Kratom Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten auftreten können. Kratom kann nicht nur die Wirksamkeit der Medikamente verringern, sondern auch das Risiko möglicher Nebenwirkungen der eingenommenen Medikamente erhöhen. Die gleichzeitige Einnahme von Kratom und Medikamenten wie Schlafmitteln, Antiepileptika oder Antidepressiva ist somit gefährlich. Auch der Konsum von Alkohol in Verbindung mit Kratom ist riskant. Falls Sie Medikamente einnehmen, sollten Sie vor der Verwendung von Kratom unbedingt Ihren Arzt konsultieren.

Kratom aus Sicht der Ärzte

Und was sagen die Ärzte zu Kratom? Zunächst einmal ist es wichtig, sich klarzumachen, dass die traditionelle weitverbreitete Verwendung von Kratom seine Schädlichkeit nicht schmälert. Laut Ärzten ist das Suchtrisiko relativ hoch. Besonders junge Menschen sind anfällig dafür, ein Suchtverhalten zu entwickeln, vor allem, da ihre Fähigkeiten zur Stressbewältigung noch nicht vollständig entwickelt sind.

Viele Ärzte schlagen Alarm

Viele Ärzte warnen eindringlich vor Kratom. Sie halten es für eine sehr gefährliche Substanz, die Leber und Herz schädigen kann. Die Ärzte bestreiten zwar nicht, dass Kratom in geringer Dosierung eine stimulierende Wirkung aufweist, in einer Dosis von mehreren Dutzend Gramm wirkt es jedoch bereits wie ein Opiat und ruft eine betäubende Wirkung hervor. In englischsprachigen Publikationen wird die Wirkung kleiner Kratomdosen als „kokain like“ und die Wirkung hoher Dosen als „heroin like“ beschrieben. Trotz der möglichen positiven Effekte handelt es sich bei Kratom um eine noch nicht vollständig erforschte Substanz, zudem besteht das Risiko, ein minderwertiges Produkt zu erwerben oder die richtige Dosierung falsch einzuschätzen. Zudem wurden Fälle von Lebertoxizität und anderen Komplikationen beobachtet. Die meisten Ärzte halten die Einnahme von Kratom daher für riskant und sehr gefährlich.

Unterschätzte Suchtgefahr

Das Auftreten einer Abhängigkeit ist ein häufig unterschätztes Problem. Auch wenn sie vielen als harmlos erscheinen mag, bringt eine Kratom-Sucht nicht nur das Verlangen nach dieser Substanz mit sich, sie bewirkt auch eine Erhöhung der Toleranz ihr gegenüber und führt zur Vernachlässigung anderer Interessen und Aktivitäten zugunsten des Kratomkonsums. Nicht zuletzt bewirkt sie eine Fortsetzung der Kratom-Einnahme trotz des Wissens um die Nebenwirkungen und die Entzugserscheinungen beim Absetzen.

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