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Ist Kratom ein Opiat? Das sollten Sie wissen

Kratom ist ein Präparat, das aus den Blättern eines hauptsächlich in Südostasien wachsenden Baumes gewonnen wird. Es handelt sich um eine psychoaktive Substanz, die das Aufmerksamkeitsvermögen fördert und Energie liefert. Es wird jedoch häufig diskutiert, ob es sich bei Kratom um ein Opiat handelt oder nicht. Im folgenden Artikel erfahren Sie alles Wichtige hierzu und worauf Sie sonst achten sollten.

Kratom als atypisches Opioid

Einigen Quellen zufolge kann Kratom nicht als Opiat betrachtet werden, es ist jedoch eine pflanzliches Substanz mit ähnlicher Wirkung, da  das enthaltene Mitragynin auf die Opioidrezeptoren im Gehirn Einfluss nimmt. Anderen Quellen zufolge handelt es sich um ein atypisches Opioid. Kratom gilt nicht als Hochrisiko-Substanz. Der Konsum birgt jedoch gewisse Risiken, vor allem in Zusammenhang mit höheren Dosen und der daraus resultierenden Suchtwirkung. Es verfügt aber auch über zahlreiche positive Eigenschaften wie eine schmerzlindernde,  energiesteigernde und entzündungshemmende Wirkung, die Förderung einer besseren Stimmung und eines erholsameren Schlafs usw.

Worauf Sie achten sollten

Obwohl es sich um ein pflanzliches Produkt handelt, sollten Sie bei der Einnahme von Kratom folgende Dinge beachten:

  1. Gehalt an Substanzen mit opiatähnlicher Wirkung

Obwohl Kratom nicht zu den Opiaten zählt, enthält es Substanzen mit opiatähnlicher Wirkung. Genauer gesagt enthält es Alkaloide wie Mitragynin, das an dieselben Rezeptoren im Gehirn bindet wie Opiate.

  1. Ähnliche Wirkungen und Risiken wie Opiate

Es ist außerdem wichtig zu wissen, dass Kratom eine ähnliche Wirkung wie gängige Opiate erzielt. Je nach Menge und Sorte kann es anregend oder gar sedierend wirken. Darüber hinaus verfügt es auch über schmerzlindernde Eigenschaften und kann daher bei verschiedenen Arten von Schmerzen, sowohl akuter als auch chronischer Natur, hilfreich sein.

  1. Nebenwirkungen

Kratom kann Nebenwirkungen verursachen, insbesondere bei langfristiger Anwendung, erstmaliger Einnahme oder bei höherer Dosierung. Am häufigsten treten Verdauungsprobleme (Übelkeit, Verstopfung oder Erbrechen), Schlafstörungen (Schlaflosigkeit oder Einschlafprobleme), Schwindel und Kopfschmerzen, trockener Mund, vermehrtes Schwitzen, Sehstörungen oder Probleme beim Wasserlassen auf. Die richtige Dosierung ist entscheidend für eine sichere Anwendung mit einem minimalem Risiko von Nebenwirkungen. Treten Nebenwirkungen auf, so weist dies in der Regel auf eine Überdosierung hin. In diesem Fall empfiehlt es sich, die Dosis auf ein beschwerdefreies Niveau zu reduzieren oder die Einnahme vorübergehend ganz zu unterbrechen.

  1. Suchtgefahr

Es ist wichtig zu beachten, dass ein regelmäßiger Kratom-Konsum zu einer Abhängigkeit und damit verbundenen Entzugserscheinungen führen kann. Bei Unterbrechung der Einnahme treten häufig verschiedene körperliche und psychische Probleme auf. Eine solche Abhängigkeit ist in der Regel weniger stark ausgeprägt als bei anderen Suchtmitteln. Langfristiger Kratomkonsum kann jedoch auch zu einer Toleranzentwicklung führen, sodass mit der Zeit höhere Dosen benötigt werden, um die gleiche Wirkung zu erzielen.

  1. Entzugserscheinungen

Bei längerfristigem Kratom-Konsum können unter Umständen Entzugserscheinungen auftreten. Kratom kann sowohl eine körperliche als auch eine psychische Abhängigkeit hervorrufen. Wenn Sie die Einnahme einstellen, können Entzugserscheinungen wie Reizbarkeit, Nervosität, Müdigkeit, Schlaflosigkeit, Antriebslosigkeit, Schwitzen, Schüttelfrost oder ein starkes Verlangen nach Kratom auftreten.

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