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Welches ist der entscheidende Wirkstoff in Kratom?

Kratom erfreut sich bei vielen Menschen, die unter Schlaflosigkeit, Schmerzen oder Energiemangel leiden, zunehmend an Beliebtheit. Doch wissen Sie, welcher Wirkstoff für die Abhilfe bei diesen Problemen verantwortlich ist? Im folgenden Artikel erfahren Sie alles Wichtige über die Inhaltsstoffe von Kratom sowie weitere interessante Informationen.

In Kratom enthaltene Wirkstoffe

Kratom wird aus den getrockneten Blättern des Baums Mitragyna speciosa gewonnen und aufgrund der darin enthaltenen Wirkstoffe bereits seit Jahrhunderten in Südostasien angewendet. Diese zählen zu den sogenannten Indolalkaloiden und umfassen insbesondere Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin die wichtigsten psychoaktiven Substanzen, die für die Wirkung von Kratom verantwortlich sind.

Mitragynin als Hauptwirkstoff von Kratom

Mitragynin kann als der Hauptwirkstoff von Kratom bezeichnet werden. Obwohl auch andere Substanzen wie verschiedene Flavonoide oder weniger bekannte Stoffe (z. B. Speciogynin und Speciociliatin) zu der Wirkung von Kratom beitragen, ist Mitragynin der bekannteste Vertreter, dem die tropische Kratom-Pflanze ihre entscheidende Wirkung verdankt. Es handelt sich um eine natürliche, geläufig vorkommende chemische Verbindung, die beispielsweise zum Schutz der Pflanze vor verschiedenen Krankheiten dient.

Historische Verwendung von Mitragynin

Die Verwendung von Mitragynin geht auf eine sehr lange Tradition zurück. Seit Jahrhunderten kauen die Einheimischen in Thailand und Malaysia Kratomblätter, um ihre Kraft und Ausdauer bei körperlicher Arbeit zu steigern und um Schmerzen zu lindern. Sie nutzen Kratom auch als Hilfsmittel bei der Entwöhnung von gängigen Opioiden.

Mitragynin-Konzentration in Kratom

Die Mitragynin-Konzentration in Kratomblättern liegt zwischen 0,5 und 1,5 %. Dies sind etwa zwei Drittel des gesamten Alkaloidgehalts von Kratom. Es handelt sich um den wichtigsten Wirkstoff in Kratom. Die genaue Mitragynin-Konzentration variiert in Abhängigkeit von der Kratom-Sorte, den Anbaubedingungen, dem Reifegrad der Blätter bei der Ernte und der Verarbeitungsmethode.

Mitragynin im Überwachungsprogramm der WADA

Mitragynin war von 2014 bis 2018 im Überwachungsprogramm der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) enthalten. Die Überwachung der Anwendung dieser Substanz diente in erster Linie präventiven Zwecken, um die Gesundheit der Sportler zu schützen, da die Einnahme mit potenziellen Gesundheitsrisiken verbunden ist.

Die aktuelle Einstellung der Welt-Doping-Agentur zu Kratom

Nach den Regeln der Welt-Doping-Agentur ist Kratom im Profisport zwar derzeit nicht verboten, seine Verwendung wird jedoch aufgrund gefährlicher Nebenwirkungen (z. B. Angstzustände, Reizbarkeit, Verdauungsprobleme usw.) sowie des Suchtpotenzials und der damit verbundenen Entzugserscheinungen nicht empfohlen. Die slowakische Anti-Doping-Agentur rät beispielsweise Sportlern dringend vom Gebrauch von Mitragynin (Kratom) ab, um deren Gesundheit zu schützen.

Die Wirkung von Mitragynin

Mitragynin wirkt sich auf die Opioidrezeptoren im Gehirn aus, jedoch anders als klassische Opioide. Der Konsum von Kratom ist dennoch mit potenziellen Risiken und unerwünschten Nebenwirkungen verbunden.

Zu den Hauptwirkungen von Mitragynin zählen:

  1. Schmerzlinderung – Reduzierung verschiedener Arten von Schmerzen
  2. Gesteigerte Leistungsfähigkeit – mehr Energie und erhöhte Aufmerksamkeit, anregende Wirkung ähnlich wie Kaffee
  3. Stimmungsverbesserung – Reduzierung von Stress und Beklemmung, Gefühl der Ruhe und der Euphorie
  4. Gesteigerte Konzentration – besseres Konzentrationsvermögen beim Lernen oder bei wichtigen Terminen
  5. Schläfrigkeit bis hin zu Sedierung – Herbeiführung einer leichten Sedierung und Schläfrigkeit
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